Home
EUROCAMP 2009 PDF Tisk Email
Napsal uživatel Roberto   
Středa, 17 Březen 2010 19:32

EUROCAMP 2009

 

Am 02.-09. August fand heuer das 24. Eurocamp statt. Wir, vier junge Retzstadter, machten uns also um 7 Uhr morgens zusammen mit Pater Fritz und 2 Stuttgartern von Retzstadt aus mit dem Auto auf den Weg in die Toskana, genauer gesagt nach Sankt Agata (Reggello). Als wir nach einer zügigen Reise abends um 7 Uhr dort ankamen, wurden wir alle sehr herzlich begrüßt. Für „die alten Hasen“, wie Sabine Scheller und Regina Günther, war es ein freudiges Wiedersehen und für „die Neuen“ (Carmen Keupp und Regina Feser) eine ganz neue Erfahrung. Schon jetzt war die Temperatur etwas höher, doch: die Einheimischen warteten schon Monatelang auf Regen, und – es regnete kurz nach unserer Ankunft! Die folgenden Tage hatten wir aber trotzdem wunderbares Wetter, immer um die 36°C im Schatten.

Nachdem wir dann unsere Gruppenzimmer bezogen und zu Abend gegessen hatten, machten wir eine Vorstellungsrunde und bekamen das Ziel der folgenden Woche vorgestellt. Das Motto des diesjährigen Eurocamps war: „Wege des Friedens: GABE UND AUFGABE“. Erschöpft gingen wir dann ins Bett, doch für einige von uns war die erste Nacht etwas unruhig und nicht sehr erholsam, da wir die Hitze nicht gewohnt waren. Das machte uns aber schon bald nichts mehr aus und wir wurden nur täglich von einem krähenden Hahn zwischen 4 und halb 5 Uhr geweckt.

Am Morgen starteten wir dann nach dem Frühstück mit einem Morgengebet in den Tag. Um das Haus besser kennen zu lernen machten wir anschließend einen kleinen Rundgang und nach einer kurzen Einführung begann die Arbeit. Jeder Teilnehmer war in gemischte Gruppen eingeteilt, die verschiedene Arbeiten übernehmen mussten. So mussten manche z.B. putzen, andere kochen (deutsche Gruppe am Dienstag), Holz aufsetzen bzw. die Rinde entfernen oder den festlichen Abend vorbereiten. Pater Fritz hat meiner Meinung nach eine sehr angenehme Arbeit zugeteilt bekommen, denn er durfte in den kühlen Keller und Wein in Flaschen abfüllen. So war jeder bis zum Mittagessen beschäftigt. Auf Grund der hohen Temperaturen war nach dem Essen immer freie Zeit und es ging erst später mit Katechese, Lectio Divina („Göttliche Lesung“), Diskussionen oder Vorbereitungen für den Gottesdienst in Sprachgruppen weiter. Dem Abendgebet folgte dann das Abendessen und diverse Spiele, gemeinsames Musizieren oder einfach nur gemütliches Beisammensein im Dialog. Wir gingen nie ohne dem abschließenden „Vater unser“ ins Bett, dass wir alle gemeinsam sprachen, aber jeder in seiner eigenen Sprache.

So oder ähnlich sahen unsere Tagesabläufe aus, außer wir machten einen Ausflug. So fuhren wir beispielsweise am Mittwoch mit dem Bus nach Gubbio. Dort gingen wir zunächst im Rahmen eines Bußgottesdienstes zu einer Einsiedelei auf einem Berg. Die Ordensschwestern dort müssen ihre ganzen Lebensmittel etc. einen schmalen Weg hinauf tragen, da dort keine befahrbare Straße für Fahrzeuge hinauf führt. Wir bekamen dort die Möglichkeit, mit den noch sehr jungen Nonnen zu sprechen, die 2006 einen eigenen Orden gegründet hatten, da ihnen ihr vorheriger Orden nicht streng genug war. Nach unserem Abstieg konnten wir uns frei in der Stadt bewegen, Postkarten schicken etc. und fuhren gegen Abend wieder zurück nach S.Agata.

An einem anderen Tag (Freitag) machten wir einen weiteren Ausflug. Dieser ging nach Loppiano (Stadt der Geschwisterlichkeit). Nach dem Gebet in San Vito gingen wir das letzte Stück in Stille zu Fuß. Dort angekommen bekamen wir das Projekt „Focolarini“ und die neue, moderne Wallfahrtskirche „Maria Theotokos“ vorgestellt. Später, nach der Brotzeit, gingen wir „den Weg des Hinhörens“ den wir wieder mit einer Sprachgruppe abschlossen. Auf dem Rückweg besuchten wir noch das „Polo Lionello Bonfanti“, eine Art Einkaufszentrum, dass den Slogan „Wirtschaft in Gemeinschaft“ vertritt.

Eine weitere Besonderheit war zudem die Nacht von Freitag auf Samstag, denn da machten wir eine Art „Ewige Anbetung“. Jedes Zimmer bildete eine Gruppe, die sich eine Zeit zwischen 24:00 und 6:00 Uhr aussuchte, in der sie sich bereit erklärte, die Anbetung weiter zu führen.

Der Samstag war dann der Tag der persönlichen Reflexion, des Hausputzes und des gemeinsamen Abschlusses des Eurocamps ´09, bevor dann am Sonntag alle eine gegenseitige, herzliche und rührende Verabschiedung erfuhren. „Wir sehen uns hoffentlich nächstes Jahr wieder!“

Fazit „der Neuen“: Wir wollen auf jeden Fall nächstes Jahr wieder mit, denn es war so schön!

Apropos nächstes Jahr: da wird ein großes Jubiläum auf Grund des 25. Eurocamps stattfinden! Wir hoffen, wir sehen dann auch Pater Fritz wieder einmal, da er ja ab Januar in Brüssel sein wird.

Mehr Infos rund um das Eurocamp findet ihr unter: www.eurocampo.net

Carmen Keupp



Add this page to your favorite Social Bookmarking websites
Reddit! Del.icio.us! Mixx! Free and Open Source Software News Google! Live! Facebook! StumbleUpon! TwitThis Joomla Free PHP
 
Banner
Copyright © 2012 Eurocampo.net. Všechna práva vyhrazena.
Joomla! je svobodný software šířen pod GNU/GPL licencí.
 

JV Facebook